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24. Frankfurter Immobiliengespräche am 3. Dezember 2010Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance?Dirk Müller 1968 in Frankfurt am Main geboren, ist ein deutscher Börsenmakler und Bankkaufmann. Er wurde international als „Mister DAX“ und „Dirk of the DAX“ bekannt, weil sein Arbeitsplatz auf dem Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse unter der DAX-Kurstafel lag und die Medien dies nutzten, um seinen Gesichtsausdruck zusammen mit dem Kursverlauf des Index als Symbol des aktuellen Börsengeschehens darzustellen.
Wie kein anderer bringt Müller die Geschehnisse an der Börse durch Mimik und Gestik zum Ausdruck. Seine Fachkompetenz, gebündelt mit der Leidenschaft für seinen Beruf, verleiht den abstrakten Finanzvorgängen eine menschliche Komponente. Ob Jubelschrei, Verwunderung oder Erschütterung, Müllers Gesichtsregungen und seine Fähigkeit komplexe Vorgänge für Jedermann verständlich darzulegen, dienen den Medien zur Veranschaulichung der sonst emotionslosen Finanzwelt.
Nach seinem Abitur begann er eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank in Mannheim. 1993 erfolgte die Börsenhändlerprüfung. Von 1993 bis 1997 war er Makler für Staatsanleihen bei Finacor-Rabe & Partner, von 1997 bis 1998 war er Makler für Staatsanleihen bei Cantor Fitzgerald International, Frankfurt, von 1998 bis 2008 war er als amtlich vereidigter Börsenmakler am Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse für die Firma ICF unter anderem zuständig für die Skontren der Unternehmen Allianz, Commerzbank, Daimler, BASF, EON. Im Sommer 2008 erfolgte der Wechsel zur MWB Wertpapierhandelsbank. Sein oberstes Gebot heißt "Fairness". Käufer und Verkäufer sollen den bestmöglichen Kurs bekommen.
Man glaubt ihm das Herz. Er hat sein Auto mit allem ausgerüstet, was man im Falle eines Unfalls braucht, Feuerlöscher, Warnfackeln. Er will helfen. Er will ein guter Mensch sein. Er sagt, dass es früher mehr "Menschlichkeit" an der Börse gegeben habe, Regeln des Anstands, ungeschriebene Codes der Fairness. Für Müller sind Begriffe wie Heimat, Beständigkeit, Verlässlichkeit, Bodenhaftung wichtig - eigentlich alles Gegenbegriffe zur Börse. Deshalb fasziniert ihn das Mittelalter, sagt er, das Einfache, Ursprüngliche, Echte. Keine Computer. Er braucht sehr viel Ausgleich zur Börse, über die er spricht: Fesselnd. Datum 3. Dezember 2010 Thema Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance? Referent Dirk Müller Uhrzeit 12.30 - 14.30 Uhr Veranstaltungsort Hotel Steigenberger Frankfurter Hof Adresse Am Kaiserplatz,
60311 Frankfurt am Main Anmeldung zur Veranstaltung
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